Planung

Vom Karoq zum „Reisemobil“

Der oberste Grundsatz für den Umbau:  Keep it simple!!

 

Für ein neues Auto gab es deshalb unter anderem folgende Anforderungen:

  • Ein Pedelec musste im Auto transportiert werden können
  • evtl. sollte im Auto übernachtet werden können

Das Ergebnis war nach längerem Abwägen, Konfigurieren und Rechnen ein Skoda Karoq (Kompakt-SUV).

Aufgrund der gewählten Sonderausstattung, wie Varioflex-Sitzsystem und umklappbarer Beifahrerlehne sollte das Fahrrad ohne Probleme im Auto transportiert werden können.

Das allerwichtigste war, dass das Auto problemlos weiter im Alltag verwendet werden kann; und das als 5-sitziger bequemer Kompakt-SUV. Es sollte also alles leicht und ohne Spuren ein- und ausbaubar sein. Das bedeutete, dass alles was eingebaut werden sollte nicht am Autokorpus befestigt wird. Damit kommt ein Ausbau zum „richtigen“ Minicamper mit Bodenplatte, Schrank- und Küchenzeile, festen Campingboxen sowie festen Betteinbauten nicht in Frage.

Für den Campingbetrieb sollten auch nur Komponenten verwendet werden, welche schon vorhanden sind (Fahrradpacktaschen, Luftmatratze, Schlafsack, Matte, Kopfkissen ….. usw.). Diese Teile müssen 1-zu-1 am Rad und auch im Auto verwendbar sein. Das Auto soll quasi ein Zeltersatz sein und kein Wohnmobil werden. Mit allen Vor- und Nachteilen die sich aus der Konfiguration ergeben.

Der komplette Umbau bestand also aus mehreren Einzel-“Projekten“.

  1. Der Radtransport im Auto
  2. Die Schlafmöglichkeit im Auto
  3. Die zusätzliche Innenausstattung
  4. Verdunkelung des Innenraums